Hüttenwanderungen im Winter sind eine Flucht ins Hinterland, bei der man sich vollständig von unserer informationsüberfluteten Welt abkoppeln kann. Eine mehrtägige Wanderung tief in die Berge bietet eine ganz besondere Art von Ruhe und jede Menge Spaß. Ein wahrhaft lohnendes Erlebnis!
Der Weg zu den Hütten im Hinterland kann viele Kilometer lang sein – und du bist derjenige, der seine gesamte Ausrüstung selbst tragen muss! Es ist wichtig, die Ausrüstung sinnvoll, warm und sicher zu packen. Du musst sicherstellen, dass du genügend Verpflegung für die Tour mitnimmst, mehrere Schichten Kleidung, um dich bei Temperaturschwankungen warm zu halten, sowie deine Lawinenausrüstung für den Fall, dass etwas schiefgeht.

Kleidung – Schichten, Schichten, Schichten
Wenn du dich mit Steigfellen oder Schneeschuhen durch das Hinterland bewegst, schwankt deine Körpertemperatur, daher ist es wichtig, Kleidung in mehreren Schichten mitzunehmen, um dich je nach Bedarf abzukühlen oder zu wärmen!
Das Wichtigste:
–
Funktionsunterwäsche-Set – Oberteil und Hose
– Skihose&
und Jacke
– Fleece
-Pullover/Weste
– Eine gute, warme Jacke – ich bevorzuge meine
Skihandschuhe
– Bequeme Hose und Shirt für die Hütte – Ich empfehle die Camp Boss Insulated Hoseals hervorragende Option für Damen und Herren.
- Sonnenhemd
– Full Moon Booties – ideal für den Hüttenbereich, und dank der dicken Sohle perfekt für Ausflüge durch Schnee und Wasser!
– Brain Bucket (Helm)
Zubehör:
–
Baseballkappe (ein großes Lob an meine
- Mütze
– Leichte Handschuhe (für Touren)
– Zwei Paar Skisocken, 1 Paar Hüttensocken
– Halsgamasche
– Schlafsachen
- Alle Hütten werden mit altmodischen Holzöfen beheizt, sodass es in der Hütte richtig gemütlich warm werden kann. Ich nehme gerne den Innenschlafsack meines
Big Agnes Lost Ranger 3n1 mitBig Agnes – der allein schon für Temperaturen bis minus 1 Grad ausgelegt ist. Er ist leicht, gut verstaubar und dient eigentlich als Matratzenauflage. Ich nehme auch meineFly Creek UL-Steppdecke als leichte Decke mitFly Creek – sie nimmt keinen zusätzlichen Platz weg! - Randbemerkung: : Die Hütten der 10 th Mountain Division, in denen ich bisher war, verfügen alle über Matratzen und Kissen – du musst also nicht extra deine bequeme BA-Isomatte oder dein Kissen mitbringen! Überprüfe jedoch immer vorher, was deine Hütte bietet.
Lebensmittel und Kochutensilien
Alle Hütten sind mit dem Nötigsten zum Kochen ausgestattet, wie Töpfe, Pfannen, Topflappen, Geschirr, Besteck, French Press, Salz, Pfeffer usw. – in dieser Hinsicht bist du also gut versorgt.
Im Winter stammt das gesamte Wasser aus Schneeschmelze, sodass du immer einen großen Topf mit schmelzendem Schnee und frischem Wasser zur Verfügung hast!
Was das Essen angeht, teilt sich meine Crew die Zubereitung der gemeinsamen Mahlzeiten in der Regel auf – aber wir ziehen auch gerne einen Schlitten kilometerweit herein, um zusätzliche Lebensmittel zu besorgen. Ein paar meiner Lieblingssachen, die ich gerne mitnehme:
- Viel Honey Stinger als Snack
- Vorgekochter Speck, Frischkäse und Bagels zum Frühstück
- Erdnussbutter, Tortillas, Peperoni, Käse und Aufschnitt zum Mittagessen
- „Backpacker’s Pantry“ für ein herzhaftes Abendessen (meine Favoriten drehen sich meist um Pasta)
Sicherheits- und Navigationsausrüstung
Ein Ausflug ins winterliche Hinterland kann viel Spaß machen, ist aber auch gefährlich. Verlasse dein Zuhause nicht ohne diese Dinge:
- Garmin In-Reach-
- Kompass
- , Lawinenausrüstung – Lawinenpiepser, Schaufel, Sonde (ein Lawinenkurs wird ebenfalls dringend empfohlen!)
- , Multifunktionswerkzeug/einfaches Reparaturset
- , Feuerzeug/Feueranzünder
- , laminierte Karten!
- Radio
- , Beleuchtung und Stromversorgung
- – Stirnlampen sind ein Muss! Nimm unbedingt einen Satz (oder zwei) Ersatzbatterien mit!
- Tragbare Ladegeräte sind wichtig, falls du dein Gerät zum Ablesen von Karten aufladen musst (nimm auf jeden Fall Karten mit) oder für den unverzichtbaren Musiklautsprecher – falls du darauf stehst.
Komfort und Hygiene
Hüttenausflüge sind schnörkellose Backcountry-Erlebnisse – Ladies, lasst das Make-up weg, und Jungs, lasst die Rasierer zu Hause. Ein Teil des Erlebnisses besteht darin, dass alle im selben Boot sitzen – lasst uns gemeinsam stinken!
- Toilettenartikel: Ich nehme meine Zahnbürste, Zahnpasta, Paracetamol (logisch), etwas Muskelcreme (die braucht man nach langen Tagen auf den Fellen) und eine Nagelschere mit.
- Für den Komfort: Ich bringe ein paar Handwärmer für alle Fälle und meinen eigenen Kissenbezug mit.
Luxusartikel (Bücher, Spiele, Kamera usw.)
Zu guter Letzt: Wenn du noch Platz in deinem überquellenden Rucksack hast – schnapp dir ein paar Dinge, die dich glücklich machen. Hütten haben meist eine tolle Auswahl an Brettspielen und Büchern, aber du kannst gerne deine eigenen mitbringen. Fotograf? Bring deine Kamera mit, um ein paar Aufnahmen von unberührter Winterwildnis (oder nächtlichen Eskapaden) zu machen! Oh, und ein paar Bier können auch nicht schaden.
Das Packen für einen Winterhüttenausflug ist viel schwieriger als im Sommer, weil man so viel mehr mitnehmen muss! Keine Sorge, es sieht nach viel Papier aus, aber sobald du deine gesamte Ausrüstung bereitgelegt hast, schaffst du das schon. Die Winter im Hinterland können hart sein, also achte darauf, dass du die richtige Ausrüstung dabei hast, damit du dich wohlfühlst und sicher bist. Denk außerdem daran, die Lawinenvorhersage für die Tage deines Aufenthalts sowie den Zustand der Hütte und die im Preis inbegriffenen Leistungen zu überprüfen. Packe entsprechend der Vorhersage und plane entsprechend – und VIEL SPASS!
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